Symptome

Ein Prostatakarzinom wird von den Betroffenen anfangs nicht bemerkt, da keine typischen frühzeitigen Symptome auftreten. Es kommt meistens erst dann zu Beschwerden, wenn das Karzinom bereits so groß ist, dass es auf die Harnröhre drückt oder sich Metastasen außerhalb der Prostata gebildet haben, wie zum Beispiel in den Knochen oder in den Lymphknoten. Auch ertasten lässt sich ein Prostatakarzinom erst im fortgeschrittenen Stadium. Daher sind regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen ratsam.

Nachfolgende Symptome können auftreten:

  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Schwacher oder unterbrochener Harnfluss
  • Vermehrter Harndrang, vor allem in der Nacht
  • Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit
  • Schmerzhafte Ejakulation
  • Verminderter Samenerguss
  • Schwache Erektion bis hin zur Impotenz
  • Schwierigkeiten, den Darm zu entleeren
  • Schmerzen im Bereich der Prostata


Bei fortgeschrittener Erkrankung sind auch folgende Beschwerden möglich
:

  • Starke Knochenschmerzen, z.B. im Bereich der Lendenwirbelsäule, der Hüften, des Beckens oder der Oberschenkel (bei bereits vorhandenen Knochenmetastasen)
  • Ungewollter Gewichtsverlust
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Thromboseneigung
  • Anämie (Blutarmut)

Bemerken Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Diese Symptome müssen zwar nicht zwangsläufig auf ein Prostatakarzinom hindeuten, sollten aber jedenfalls abgeklärt werden. Auch wenn in den meisten Fällen nur eine gutartige Prostatavergrößerung vorliegt, handelt es sich bei rund 10 % der Fälle um ein Prostatakarzinom.