Genetische Veranlagung

Prostatakrebs ist auch auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen. Dabei ist das Risiko, in jungen Jahren an einem Prostatakarzinom zu erkranken, etwa doppelt bis dreifach so hoch, wenn der leibliche Vater oder dessen Bruder an Prostatakrebs leiden. Das Risiko der restlichen männlichen Bevölkerung liegt bei rund 13 %. Sind allerdings noch weitere Verwandte betroffen, wie zum Beispiel der Onkel oder der Großvater, so steigt das Risiko auf bis zu 20% an. Der Anteil der genetisch bedingten Prostataerkrankungen liegt allerdings nur bei zwischen 5 und 10 % der insgesamt Erkrankten.