Laboruntersuchungen

Eine Laboruntersuchung wird vom Arzt durchgeführt, um die Diagnose eines Tumors sicherzustellen oder um den Wachstums des Tumors zu überwachen. Zum Beispiel kann bei einer Blutuntersuchung, bei der eine erhöhte Konzentration des Enzyms alkalische Phosphatase (AP) und des Kalziumspiegels vorliegt, ein Hinweis für Knochenmetastasen sein.

Auch kann durch eine Blutuntersuchung der PSA-Wert bestimmt werden. Durch das Ergebnis kann der Arzt feststellen, wie weit sich der Tumor bereits ausgebreitet hat. Liegt der PSA-Wert unter 10 ng/ml so steht fest, dass der Tumor in der Regel auf die eigentliche Prostata begrenzt ist und bis jetzt noch nicht über die Organgrenze gewachsen ist. Liegt der PSA-Wert über 10 ng/ml, so ist es sehr wahrscheinlich, dass der Tumor bereits die Organgrenze überschritten hat. Dann besteht ein sehr hohes Risiko, dass sich bereits Metastasen zum Beispiel in den Knochen, Lymphknoten oder der Lunge gebildet haben.

Ebenso kann aber auch eine Blutuntersuchung Aufschluss über den Allgemeinzustand des Patienten oder über die Funktion einzelner Organe geben.