Biopsie

Eine Biopsie wird auch eine Gewebeentnahme genannt und dient dazu unter anderem ein Prostatakarzinom genauestens festzustellen. Dies geschieht in der Regel nach der digitalen – rektalen Tastuntersuchung und dem positiv durchgeführten PSA-Test. Bei dem ungefährlichen Untersuchungsverfahren werden, unter einer örtlichen Betäubung, mit einer dünnen Hohlnadel knapp 10 bis 12 Gewebeproben aus der Prostata entnommen. Kontrolliert wird die Position der Nadel mit einem Ultraschall. Das entnommene Gewebe wird anschließend von einem Pathologen unter dem Mikroskop auf bestehende Krebszellen untersucht. Auch kann der Pathologe gegebenenfalls feststellen wie aggressiv der bösartige Tumor ist.  Bereits nach wenigen Tagen steht das Ergebnis fest.

Wenn eins der folgenden Kriterien vorliegt, sollte in jedem Fall eine Gewebeentnahme durchgeführt werden:

  • die digitale – rektale Tastuntersuchung ( DRU ) war auffällig
  • der PSA-Wert liegt bei mindestens 4 ng / mlder
  • PSA-Wert ist seit der letzten Untersuchung auffällig angestiegen´

or der Durchführung einer Biopsie erfolgt zunächst ein intensives Gespräch mit den Arzt. Dabei wird der Patient unter anderem über den Nutzen, die Konsequenzen und die Risiken aufgeklärt.