Unterstützung des Knochens bei Knochenmetastasen

Liegt ein fortgeschrittener Prostatatumor vor, so entwickelt dieser oft Tochtergeschwulste, auch Metastasen genannt, vor allem in den Knochen. In diesem Fall kann es zu starken Schmerzen kommen und der Knochen wird stark beeinträchtigt, sodass es leicht zu Knochenbrüchen kommen kann. Allerdings kann durch eine Bestrahlung der Metastasen eine erneute Verfestigung der Knochen erreicht werden, sodass die hohe Bruchgefahr minimiert wird.

Das Risiko von Komplikationen durch die Knochenmetastasen kann verringert werden und zudem die Schmerzen lindern, indem Substanzen gegeben werden, die den Knochenabbau entgegenwirken, wie zum Beispiel Bisphosphonate, z. B. Zoledronsäure. Eine Kombination aus der Bisphosphonaten–  und Strahlentherapie kann die Schmerzen noch wirksamer verbessern.