Abwarten und Kontrolle

Der Prostatakrebs wird zu den Krebsarten gezählt, die in der Regel recht langsam wachsen und auch nicht immer für den Betroffenen eine Bedrohung darstellen. Besonders bei Betroffenen, die über 75 Jahre sind und dann die Diagnose Prostatakarzinom gestellt bekommen oder die kleine und wenig bösartige Tumore haben, besteht die Möglichkeit erst einmal abzuwarten, ob sich der Tumor überhaupt ausbreitet. Dafür sind allerdings regelmäßige Durchführungen des PSA-Test notwendig, des weiteren regelmäßiges Abtasten der Prostata und Entnahme von Gewebeproben der Prostata (Biopsien). Wird dann ein Tumorwachstum festgestellt, wird der Arzt sofort über die weitere Vorgehensweise gesprochen und eine je nach Ausgangssituation geeignete Therapie eingeleitet.