TV-Beitrag: Impotenz – Die Angst der Männer

Wenn etwas als das Sinnbild von Männlichkeit gilt, dann ist es die Potenz. Wird sie durch eine Erektionsstörung, eine erektile Dysfunktion, beeinträchtigt, fühlen sich Betroffene schnell ihrer Maskulinität beraubt. Doch anstatt einen Facharzt aufzusuchen, wird das unangenehme Thema meist totgeschwiegen. Dabei sind sexuelle Funktionsstörungen beim Mann keine Seltenheit. Statistisch gesehen leidet jeder zweite ab 40 an Potenzstörungen – zumindest zeitweise. Als möglicher Auslöser kommen diverse Faktoren in Frage. Häufig ist die eingeschränkte Leistungsfähigkeit psychischen Ursachen wie chronischem Stress, Depressionen, Schizophrenie oder sexuellen Versagensängsten geschuldet. Doch auch körperliche Dysfunktionen können für das Leiden verantwortlich sein. Als häufigste Risikofaktoren lassen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurologische Ausfälle, Hormonstörungen (Testosteronmangel), Fettleibigkeit (Adipositas) und Diabetes mellitus anführen. Je länger die Erektionsstörung andauert, desto schwerwiegender fallen die psychischen Folgen aus. Oftmals ebnet sie den Weg für Neurosen, Depressionen und psychosomatische Krankheiten.

Impotenz – Die Angst der Männer

Impotenz - Die Angst der Männer Welcher Belastungsprobe Patienten mit erektiler Dysfunktion tatsächlich ausgesetzt sind, verrät die Dokumentation „Impotenz – Die Angst der Männer“. Sie begleitet Betroffene auf ihrem Leidensweg, beleuchtet die verheerenden Auswirkungen einer Potenzstörung in unserer stark sexualisierten Gesellschaft und spricht Möglichkeiten an, die Lebensqualität trotz Krankheit zu verbessern.

TV-Beitrag: Impotenz – Die Angst der Männer
Sender: Tagesschau 24
Sendetermin: 17. Dezember 2016, 20:15 Uhr